.pl72
.mt1
.mb5
.fm1
.fo                            - # -                    TP.TXT
.po8
           Hinweise fuer TP - Benutzer     R-BWS  SCP  12/1987


1. Druck mit Seitennummern
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1.1. Arten des Seitennummerndruckes 
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- Standard-Seitennummerierung
  Wenn eine Fusszeile nicht definiert ist, so wird in diese 
  Zeile auf eine Spalte X , die durch den Standardwert bzw. 
  .pcX festgelegt wurde, eine Nr. gedruckt. Mit .op wird 
  diese Druckart ausgeschaltet und mit .pn und .pnr 
  eingeschaltet. Ist fuer die Fusszeile kein Platz (.mb0), 
  kann diese Nummer ebenfalls nicht gedruckt werden.

- Anwender-Seitennummerierung
  Es ist eine Fusszeile (mit mindestens 3 Leerzeichen) 
  definiert. Damit ist die Standard-Seitennummerierung 
  abgeschaltet und kann auch  nicht mit .pn oder .pnr 
  wieder eingeschaltet werden.
  In Kopf- oder Fusszeile kann jetzt das Nummernzeichen # 
  gesetzt werden, welches beim Ausdruck durch die ent-
  sprechende Seitennummer ersetzt wird.

1.2. Einstellen der Seitennummer
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  TP hat nur einen internen Zaehler fuer die Seitennummer 
  (Seiten-Nummern-Register, SNR). Am Anfang jedes Druck-
  aufrufes (Kommando P oder M) wird das SNR mit 1 eingestellt 
  und bei jedem Seitenwechsel um 1 erhoeht. Mit dem Kommando 
  .pnr kann das SNR mit dem Wert r neu eingestellt werden. 
  Dieses Kommando sollte jedoch nur am Anfang einer Seite, 
  d.h. vor der ersten Textzeile dieser Seite stehen. Tritt das 
  .pnr innerhalb des Textes auf, so kann es vorkommen, dass 
  diese Seite nicht vollstaendig gedruckt wird (erst ab der 
  Stelle nach .pnr). Dadurch wird die folgende Druckausgabe 
  falsch gesteuert (nicht seitengerecht).

1.3. Datei teilweise drucken (von Startseite bis Stopseite)
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- Druckende ist dann, wenn eine Seitennummer (im SNR) erreicht 
  ist, die groesser als die angegebene Stopseite ist.
- Weggelassen  werden alle Seiten,  die kleiner  als  die 
  angegebene Startseite sind.
- Gedruckt werden alle die Seiten,  deren Seitennr. durch die 
  anzugebende Start- und Stopseite eingeschlossen werden.


2. Disk - Ausgabe  (Druckausgabe auf Disk)
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 Zweck:  Papier sparen, schnelle Druckformatkontrolle.
 Wie? : - "gedruckte" Datei mit D - Befehl  aufrufen, 
        - .plx, .mt0 und .mb0 ganz oben einfuegen, (z.B. x=72)
        -  Datei durchsehen,
        -  dann ^KQ .
  Drucksteuerzeichen z.B. ^PV werden nicht behandelt, 
  bleiben stehen als ^PV.
Achtung bei der Angabe des Namens der Datei, auf die ge-
  druckt werden soll. Bereits bestehende Dateien mit gleichem 
  Namen werden ohne Warnung oder Rueckfrage ueberschrieben.

.pa
3. Zeichenabstaende, ^PN,^PA - Behandlung
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- ^PN ist nur wirksam, wenn vorher ^PA war.
  ^PA ist nur am Anfang oder nach einem ^PN wirksam.
  Sicheres Umschalten auf Standard-Zeichenabstand: ^PA ^PN
  Sicheres Umschalten auf alternat. Zeichenabstand: ^PN ^PA
- Kopfzeile, Fusszeile und Textbereich werden extra behan-
  delt, z.B. wenn in der Kopfzeile ^PA steht gilt das nicht 
  fuer den Textbereich und umgekehrt.
- Beim Ausdruck ab Seite x muessen von den nicht auszu-
  druckenden Seiten trotzdem die ^PA - und ^PN - Befehle 
  ausgewertet und zum Drucker uebertragen werden. Das 
  funktioniert aber erst dann richtig, wenn eine Kopfzeile 
  mit mindestens 3 Leerzeichen definiert ist. 
- Verschiebung  linker  Druckrand ( .po n) um n Zeichen  er-
  folgt   im   Standard-Zeichenabstand.    (wenn   Kopfzeile 
  existiert)


4. Sonstiges
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- Nach .he und .fo (Kopf-und Fusszeile) muessen mindestens drei
  Zeichen (Druck-, Leer- oder Steuerzeichen) folgen.
- Anwendersteuerzeichen (^PQ..^PR), die innerhalb der ganzen
  Datei oder ueber mehrere Seiten wirken sollen (z.B. Zeichen-
  satz), sollten in der Kopfzeile stehen, damit auch bei teil-
  weisem Druck diese Steuerzeichen immer am Blattanfang wirken.
- ^QA  Suchen und Ersetzen ohne Abfrage geschieht "im 
  Dunkeln" und dadurch schneller, wenn nach Abschlusstaste 
  zusaetzlich ESC gedrueckt wird.
- ^OW   Anzeige Wortumschlag aus
  Tabulatormarken ausserhalb des Randes werden angezeigt, 
  wenn ueber den Rand geschrieben werden kann (^OW aus oder 
  ^OX offen).
- ^OD   Steuerzeichenanzeige
  Wirkt auch auf die Anzeige bedingter Abtrennzeichen inner-
  halb der Zeile. Am Zeilenende wird die Abtrennung immer 
  angezeigt.
- Eintragung des Codes 0C hex (Form Feed) in Programmdateien 
  ist moeglich mit ^PL.
- Vor DOT - Kommandos muss "hard"- CR stehen (ausser am 
  Dateianfang).
- Bei Abtrennungen mit ^B ist Hilfegrad 0 nicht erlaubt.
- Bei Operationen mit Rechteckbloecken (Spaltenmodus, ^KN) 
  wird empfohlen, die Datei oefters zu sichern (^KS).
- Kopieren von Dateien (O bzw. ^KO)
  Auf der Zieldisk wird am Anfang des Kopierens der angege-
  bene Dateiname eingetragen (keine .$$$ - Datei), obwohl 
  die Datei noch leer ist. Wird die Diskette beim Kopieren 
  voll, so wird, nach Quittierung des Fehlers, einfach abge-
  brochen. Auf der Diskette existiert zwar der Dateiname, 
  die Datei ist jedoch unvollstaendig. Solche Dateien sollte 
  der Bediener unverzueglich loeschen (Y bzw. ^KJ).
- ^PH - Benutzung mit ^PT/^PV
  Es muss beachtet werden, dass mit dem Rueckschritt ^H nicht
  ueber die Grenzen der Hoch- und Tiefschrift positioniert
  werden darf.
          z.B.:      falsch:   ^T+10%^T^H^H^H^H^V-15%^V
                     richtig:  ^T+10%^H^H^H^H^T^V-15%^V
- Beim Erstellen einer TP-Diskette sollten die Dateien 
  TPOVLY0.OVR und TPHT.OVR zuerst auf die leere Diskette
  kopiert werden. Dadurch verringern sich die Wartezeiten bei
  vielen TP-Funktionen, weil auf diese Dateien haeufig 
  zugegriffen wird.

.pa
5.   Uebersicht  ueber  die  vom  Bueromaschinenwerk  Soemmerda 
     (BWS)  herausgegebenen Versionen des Textprogrammes TP und 
     des Installationsprogrammes TPINSTD
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5.1. TP - Versionen
     --------------
Das  erste Bild nach dem Start eines Textprogrammes  ist  der 
Kennungstext. Dieser  enthaelt  u.a. die  Versionsnummer  der 
COM - Datei des Textprogrammes. 

V1.0   - erstes TP mit mangelhaften Bildschirmmeldungen.
       - integrierte Tastenumcodierung (aller Tasten) fuer die 
         Nutzung der Kursor- und Funktionstasten des A5110 und 
         PC1715 auf fester Adresse im TPA.

Mit  der  Version V1/3 wurden  alle Bildschirmmeldungen 
stark ueberarbeitet.

V1/3   - integrierte Tastenumcodierung (aller Tasten) fuer  
         Nutzung der Kursor- und Funktionstasten des A5110 und 
         PC1715
       - mit  Pruefung der Betriebssysteme SCPX  fuer  A5110 
         bzw. PC1715.
       - KEYINST nicht anwendbar (wirkungslos)

V1/3A  - ohne integrierte Tastenumcodierung
       - keine Systempruefung, d.h. auch anwendbar auf anderen 
         SCP-Maschinen (A5120)
       - Tastenumcodierung kann mit KEYINST realisiert  werden 
         (auch auf A5120 ab SCP-Version 1.5)

V1/3B  - integrierte  Tastenumcodierung  nur fuer  Kursor  und 
         Funktionstasten.
       - mit Pruefung der Betriebssysteme SCPX fuer A5110, 
         PC 1715 und SCP 3.0 fuer PC 1715 W .
       - KEYINST anwendbar auf die von TP nicht umcodierten 
         Tasten (numerische und alphanumerische Tasten)

Die Versionsnummer der Ueberlagerungsdateien TPHT.OVR, 
TPOVLY0.OVR und TPDRUCK.OVR laesst sich mit dem CCP-Kommando 
TYPE sehr leicht ueberpruefen:    z.B.   A>type tpht.ovr .
Hier  gibt  es  neben der alten Version V1.0 nur  eine  Version 
V1/3 ,d.h. alle Versionen  der COM-Dateien (V1/3...) arbeiten 
mit den gleichen Ueberlagerungsdateien (V1/3).

Di COM-Dateie (V1/3A V1/3B a de Datumkennzeiche 
(12/87 i Kennungstex sin i de Bildschirmarbei schnelle 
al vorherige.

.pa
5.2. TPINSTD - Versionen
     -------------------
Zur  Installation  einer  COM - Datei des  deutschen  Textpro-
grammes gibt es das Programmpaket TPINSTD.
Die  Version  V1/1 (9/85) wurde 4/87 durch  die  Version  V2/2 
abgeloest,  die  sich  im wesentlichen durch  folgende  Erwei-
terungen unterscheidet:
- Drucker LX - 86
- Drucker 1152 Typ 257  (Daisy - Installation)
- Einzelblattverarbeitung 
- zusaetzliche Installationsmoeglichkeiten

Das  zu  installierende TP muss eine  Version  V1/3...  sein 
(V1/3, V1/3A oder V1/3B) .

Zu TPINSTD V2/2 gehoeren die folgenden 7 Dateien,  die auf der 
Diskette 166K Byte belegen.

TPINSTD.COM    Programmwurzel
TPINSTD.000    Ueberlagerungsdatei 0
TPINSTD.001    Ueberlagerungsdatei 1
TPINSTD.002    Ueberlagerungsdatei 2
TPI05  .TXT    Demonstrationstext fuer halbzeilige Installation
TPI1-2 .TXT    Demonstrationstext fuer Installationen
                  mit Zeilenabstand 1,  1,5 oder 2
TPIDAISY.TXT   Demonstrationstext fuer Daisy-Installation

Zu  TPINSTD  gibt  es  keine  gesonderte  Dokumentation.   Alle 
notwendigen   Informationen  werden  vom  Programm   angezeigt. 
Einige grundlegende Erlaeuterungen zur Installation sind in der 
TP - Dokumentation enthalten.

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